Brand in Freitaler Kanalisation gelöscht
Zahlreiche Feuerwehrleute und Rettungskräfte sind am Dienstagabend nach Freital-Burgk geeilt. Dichter Qualm drang aus der Kanalisation. Betroffen war der Bereich rund um Schloß Burgk, teilte eine Stadtsprecherin mit. Ein Abwasserkanal war in Brand geraten - gegen 21.30 Uhr war das Feuer weitestgehend gelöscht. Am Mittwoch hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.Anwohner nehmen stechenden Geruch wahrAnwohner berichteten von Qualm, der die Atemwege reizt. Der Geruch von verbranntem Plastik sei zum Teil auch in Deuben und Hainsberg wahrnehmbar gewesen. Die Einsatzkräfte baten darum, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bis zu 500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Busse haben die Anwohner zum Teil in die Turnhalle an der Johannisstraße gebracht. Etwa 140 Einsatzkräfte sind angerückt.Abwasserkanal in BrandEin 300 Meter langer Abwasserkanal am Schloss Burgk war in Brand geraten. Er befindet sich in acht Metern Tiefe. Der Kanal wurde geflutet. Dazu ist eine Drewag-Trinkwasserleitung angezapft worden.Ein erster Flutungsversuch hat den Brand in der Leitung zwar gelindert, aber nicht gelöscht. Oberbürgermeister Klaus Mättig sprach von einem komplizierten Einsatz. Die Stadt Freital hat ein Infotelefon eingerichtet: 0351 6476220Erste Entwarnung Gegen 21.00 Uhr eine erste vorsichtige Entwarnung: Nach Angaben unseres Reporters vor Ort qualmt es nicht mehr aus dem Kanal. 250.000 Liter Wasser pro Stunde wurden durch die Leitung gejagt. Freitals Oberbürgermeister Klaus Mättig teilte dann eine halbe Stunde später mit, dass der Brand weitestgehend gelöscht sei. Einzelne Abschnitte würden nochmals durchgespült, zudem soll der gesamte Kanal mit einer Kamera untersucht werden, bevor die Evakuierung beendet wird. Zudem soll ein Umweltexperte zugezogen werden, um weitere Luft- und Wassermessungen durchzuführen.Die Burgker Straße wurde zunächst nur für den RVD geöffnet. Anwohner konnten laut Polizei seit 21.30 Uhr sukzessive zurück in ihre Wohnungen.Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung Die Polizei ermittelt dermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Eine mutwillige Zündelei schließen die Ermittler aktuell aus.