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Brand in Görlitzer Altstadt gelöscht - Haus unbewohnbar - Brandursache noch unklar - Kripo ermittelt

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Aufatmen in der Görlitzer Altstadt. Das Feuer in einem Mehrfa­mi­li­en­haus an der Hother­straße ist gelöscht. Ein Übergreifen der Flammen auf benach­barte Gebäude konnte verhin­dert werden. Die Brand­mauern hielten Flammen und Hitze stand. Bei den Lösch­ar­beiten wurde ein Feuer­wehr­mann verletzt. Er erlitt Brand­wunden an beiden Armen.

Das Feuer war am Nachmittag in der bewohnten Dachge­schoss­woh­nung ausge­bro­chen. Eine Streife der Bundes­po­lizei bemerkte den Brand. Die Beamten alarmierten die Bewohner. Sie konnten sich so recht­zeitig in Sicher­heit bringen. Mehrere Feuer­wehren aus Görlitz eilten in die Hother­straße. Die Straße war voller Rauch. Bewohner wurden aufge­for­dert, Fenster und Türen geschlossen halten. 

Das Haus sei nicht mehr bewohnbar, sagte Einsatz­leiter Björn Mierisch unserem Sender. Feuer und Lösch­wasser hätten große Schäden angerichtet. Die Kripo hat Ermitt­lungen aufge­nommen. Die Brand­ur­sache ist noch unklar.

Die Feuer­wehr­leute retteten einem kleinen schwarzen Hasen das Leben. Bewohner hatten das Tier in der Hektik zurück­ge­lassen.

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit Einsatz­leiter Björn Mierisch