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Brenzlige Lage in Lausitzer Wäldern

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Die Lage in vielen Wäldern in der Lausitz bleibt brenzlig. Trockene Böden und ausbleibender Regen machen die ausgedehnten Nadelwälder der Region extrem anfällig für Brände. Auch wenn im Moment in keinem Landkreis die absolute Höchststufe ausgerufen ist, gilt flächendeckend eine mittlere bis hohe Gefährdung.  

In Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz sorgt das Zusammenspiel aus sandigen Böden und Kiefernmonokulturen für ein besonders hohes Risiko. Ähnlich angespannt ist die Situation in den Kreisen Spree-Neiße, Bautzen und Görlitz. Trockenes Unterholz wirkt dabei wie ein Brandbeschleuniger, so dass schon ein kleiner Funke oder ein heißer Katalysator auf trockenem Gras eine Katastrophe auslösen kann. 

Im Wald sowie im Umkreis von hundert Metern gelten deshalb strengste Verbote für offenes Feuer, Grillen und Rauchen. Wer Rauch oder Flammen entdeckt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen.