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Breslau-Express nimmt wieder Fahrt auf

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Zwischen Dresden und Breslau gibt es wieder eine durch­ge­hende Eisen­bahn­ver­bin­dung. Ab Sonntag verkehren täglich drei Zugpaare auf der grenz­über­schrei­tenden Linie. Heute Mittag wurde die Wieder­in­be­trieb­nahme im Görlitzer Bahnhof gefeiert. Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich bezeich­nete den Neustart als einen Schritt zur Norma­lität  zwischen Sachsen und Polen.  Weiter belebt werde damit Wirtschaft, Kultur und Tourismus. 

Die Fahrzeit von Dresden nach Breslau beträgt fast vier Stunden – und damit eine Viertel­stunde mehr als vor der Einstel­lung der Verbin­dung. Grund: Der Breslau-Express hält in Polen an jeder kleinen Station. Der Breslau-Express war Anfang März einge­stellt worden – die polni­sche Seite hatte kein Geld mehr.

Görlitz bekommt außerdem erstmals seit Ende des Zweiten Weltkrieges wieder eine durch­ge­hende Verbin­dung ins Riesen­ge­birge. Mit Inkraft­treten des Winter­fahr­planes am kommenden Sonntag können Reisende dreimal täglich mit der polni­schen Bahn nach Hirsch­berg fahren. Darüber hinaus werden viermal täglich Verbin­dungen von Görlitz nach Kohlfurth angeboten. Von dort aus besteht Anschluss nach Grünberg.

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Reporter Knut-Michael Kunoth