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Bronzezeitlicher Fund auf Feld bei Großgrabe

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Archäologen sind durch einen Zufallsfund auf einem Feld bei Großgrabe nahe Kamenz  auf Zeugnisse aus der Bronzezeit gestoßen. Es kamen insgesamt fünf Armringe zum Vorschein.  Sie sind zwischen 3.000 und 3.500 Jahre alt, sagte uns Christoph Heiermann, Sprecher des Landesamtes für Archäologie. Vermutlich handelt es sich um eine Opfergabe. Ringe, Amreifen und anderer Schmuck wurde in den Boden gelegt, um die Götter gnädig zu stimmen.

„Der Fund bei Großgrabe ist ein Mosaikstein unserer bronzezeitlichen Funde in Sachsen. Er zeigt, dass sich dort eine Siedlung befand“, so Heiermann. Die Armreifen werden nun im zentralen Labor des Landesamtes für Archäologie in Dresden eingehend untersucht. Fachleute können das Alter des Fundes noch eingrenzen. So lassen  z.B. die Rillen im Material Aufschluss über  die Herstellungszeit zu.

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Christoph Heiermann, Sprecher des Landesamtes für Archäologie

Reporter Knut-Michael Kunoth