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Brustkrebszentrum in Bautzen: „Ein weißer Fleck getilgt“

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Die Oberlausitzkliniken GmbH OLK setzt die nächste Stufe ihrer Medizinstrategie um.  In Bautzen nimmt das Oberlausitzer Brustkrebszentrum die Arbeit auf. „Wir haben die komplette Behandlungskette - von der  Radiologie über die  Onkologie und  Strahlentherapie bis zur Pathologie, so OLK-Geschäftsführer Jörg Scharfenberg. Investiert wurden 800.000 Euro, vor allem in die Diagnostik.

Es fehlt aber eine Disziplin, die in Görlitz angeboten wird: die plastische Chirurgie. Sie komme nur in ein Prozent der Fälle in Frage, so Chefarzt Aiman Bachouri. Sein Credo: “Wenig Narben, größte onkologische Sicherheit und beste kosmetische Ergebnisse.„ In den wenigen Fällen, wo eine plastische Chirurgie  notwendig ist, will er mit den Spezialisten im Görlitzer Klinikum kooperieren.

In der Oberlausitz gibt es schon das Brustzentrum Ostsachsen in Zittau/Ebersbach. Es wurde 2013 gegründet und ist seit 2015 zertifiziertes Brustkrebszentrum. Zertifiziert sind auch das Brustzentrum in Görlitz. Hoyerswerda und Bautzen streben das an.

 So viele Zentren in der Oberlausitz? Braucht es da noch Bautzen? Die Antwort des OLK-Chefs in unserem Audiobeitrag.

Im März wird  das Oberlausitzer Brustzentrum offiziell gegründet.

Audio:

Knut-Michael Kunoth