Bund und Länder entwickeln Grundwassermodell in der Lausitz
Sachsen und Brandenburg wollen zusammen mit dem Bund ein gemeinsames Modell für die Grundwasserversorgung in der Lausitz entwickeln. Darüber informierte das Umweltministerium.
Es solle als wesentliche Basis für das Wassermanagement in der Bergbauregion dienen, so Sachsens Umweltminister Wolfram Günter. 150 Jahre Braunkohlebergbau hätten den natürlichen Wasserhaushalt in der Lausitz „schwerst gestört“, erklärte der Grünen-Politiker. Dazu komme die Klimakrise. Wasser als Lebensgrundlage für Mensch und Tier sei keine Selbstverständlichkeit mehr. Deshalb müsse dringend gehandelt werden.
Das Grundwassermodell wird für eine Fläche von mehr als 5000 Quadratkilometern erstellt. Bis Ende 2027 soll es fertig sein. Die Gesamtkosten für die Entwicklung liegen bei knapp neun Millionen Euro. Davon übernehme der Bund 70 Prozent, den Rest teilten sich Sachsen und Brandenburg. (mit dpa)
