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Bund und Land geben Fördermittel für Görlitzer Stadthalle frei

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Mit der Sanierung   der Görlitzer Stadthalle kann begonnen werden. Der Fördermittelbescheid sei da, so Oberbürgermeister Octavian Ursu.  In Kürze soll der Baubeschluss dem Stadtrat vorgelegt werden. Die Görlitzer Stadthalle wird für knapp 51 Millionen Euro modernisiert.  Dazu gehört auch ein  Anbau.  Bund und Land fördern das Vorhaben mit mehr als  45 Millionen Euro.

In diesem  Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von drei bis vier Jahren.  Die mehr als 100 Jahre alte Stadthalle soll zum multifunktionalen Veranstaltungshaus entwickelt werden, zum Kongress- und Konzertzentrum. Sie werde wieder Mittelpunkt der Stadtgesellschaft sein – mit vielen Veranstaltungsformaten, sagte Bürgermeister Benedikt Hummel.

Seit 2005 ist die Halle zu. Sie wurde damals baupolizeilich gesperrt. In den vergangenen Jahren erfolgten Sicherungsarbeiten. Das Gebäude drohte einzustürzen.

Der Große Saal des 1910 errichteten Jugendstilbaus  ist mit 1.000 Plätzen der größte Veranstaltungssaal zwischen Dresden und Breslau. Seit 2019 kann der Kleine Saal  der Görlitzer Stadthalle wieder genutzt werden - allerdings nur mit Einschränkungen, es gibt keine Heizung.