BUND zählt Landratsamt Görlitz an
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Der BUND Sachsen fordert Akteneinsicht im Landratsamt Görlitz zum Problemwolf von Krappe. Er wirft der Kreisverwaltung vor, sie verweigere bis heute die Auskunft. Der Umweltverband hat deshalb Antrag bei Gericht gestellt, dass die Tötung des Wolfes einstweilen ausgesetzt wird, bis die Sach- und Rechtslage geprüft sei.
Vor wenigen Tagen hatte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie erklärt, dass die Voraussetzungen für den Abschuss nicht vorliegen. Die Behörde warf dem betroffenen Wildtierhalter vor, dass er sein Gehege nicht durchgängig hoch genug eingezäunt habe. Der Oberlausitzer hat durch Wolfsrisse schon über 20 Tiere verloren.