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Bundespolizei greift in Rietschen 24 Kurden aus dem Irak auf

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Schleuser haben in Rietschen 24 Iraker ausgesetzt. Sie wurden im Ortsteil Neuliebel aus einem Transporter gelassen. Bewohner riefen die Polizei. Es handelt sich um Männer und Frauen sowie Kinder und Jugendliche – darunter ein Geschwisterpaar im Alter von zehn und 17 Jahren, da sich allein auf den Weg nach Deutschland gemacht hatte. Die Kurden-Gruppe wollte nach Berlin. Die Schleuser machten sich aus dem Staub. Sie ließen die entkräfteten Menschen zurück. Nach unseren Informationen hatten sie seit drei Tagen kaum etwas zu essen bekommen. Ein Mann wurde mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus gebracht. Die Iraker befinden sich zur Stunde in der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Die meisten haben schon Asyl beantragt.