Busfahrer in der Oberlausitz im 24-Stunden-Warnstreik
Viele Busfahrer in der Oberlausitz sind heute Morgen zu Schichtbeginn nicht ausgerückt. Sie folgten damit einem erneuten Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaft. Diesmal bleiben die Busse 24 Stunden im Depot, also bis zum Schichtbeginn am Freitagmorgen. Verdi will so den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewekschaft fordert einen höheren Stundenlohn für das Personal. Das Nachsehen haben die Fahrgäste. Pendler müssen sich kümmern, wie sie auf Arbeit kommen. Manch einer ist aufs Auto oder die Bahn umgestiegen, hat eine Fahrgemeinschaft gebildet oder das Fahrrad herausgeholt und die tägliche Einheit im Fitnessstudio gestrichen. Trotz des Warnstreiks werden einige Überlandlinien in der Oberlausitz bedient. Kleine private Busbetriebe fahren. Ausgenommen vom Ausstand sind auch die Görlitzer Verkehrsbetriebe.