• Busbahnhof am Görlitzer Bahnhof. Foto: kmk

Busfahrer-Warnstreik in der Oberlausitz beendet

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Der Busfahrer-Warnstreik ist beendet. Der Linienverkehr wird wieder aufgenommen. Es kann noch zu Verzögerungen kommen. Viele Busfahrer in der Oberlausitz hatten heute Morgen die Arbeit niedergelegt. Sie rückten  nicht aus den Depots aus und folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi.  Verdi fordert einen höheren Stundenlohn für die Busfahrer, und zwar 15,66 Euro die Stunde. "Dieser Lohn wird in anderen Bundesländern schon gezahlt. Deshalb erwarten die Kollegen, dass auch sie dieses Geld bekommen", sagte uns Gewerkschaftssekretär Jürgen Becker.

Nicht betroffen vom Warnstreik war der Stadtverkehr in Görlitz.  Der Verkehrsverbund ZVON kommt Schülern mit einem Angebot entgegen: Sie können mit ihrem Busfahrschein die Trilex-Züge nutzen.

Viele Fahrgäste hatten sich auf den Ausstand eingestellt. Sie sind aufs Auto oder die Bahn umgestiegen. Manche haben eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit gebildet. Leidtragende sind aber nicht nur Berufspendler.

Der Warnstreik fällt auch in die Abi-Prüfungen.  Verspätet eintreffende Schüler sollen trotzdem zu den Examen zugelassen werden. Das Kultusministerium wies die Schulleiter an, dass Schülern, die bis 9.30 Uhr eintreffen,   die Teilnahme an den schriftlichen Prüfungen ermöglicht werden muss. Zeichne sich ab, dass sehr viele Abiturienten zu spät kommen, könne die Schulleitung den Prüfungsbeginn auch komplett nach hinten schieben.