++ EIL ++

Butterbrot für Investitionen im öffentlichen Personen­nahverkehr in der Oberlausitz

Zuletzt aktualisiert:

Für Inves­ti­tionen im öffent­li­chen Perso­nen­nah­ver­kehr in Sachsen will der Freistaat in diesem Jahr 130 Millionen Euro locker­ma­chen. Vorlie­gende Anträge aus den Regionen würden bewil­ligt, wenn sie die Förder­vor­aus­set­zungen erfüllten, erklärte Verkehrs­mi­nister Martin Dulig. Das meiste Geld kommt den Ballungs­zen­tren Dresden und Leipzig zugute. Die Oberlau­sitz kann nur mit 5,7 Millionen Euro rechnen. 

Während sich Dresden einen neuen Straßen­bahn­ab­schnitt leistet, Leipzig fast elf Millonen Euro für neue Trams erhält, nehmen sich die Vorhaben in der Oberlau­sitz bescheiden aus. Geför­dert werden etwa der Bau von barrie­re­freien Halte­stellen in Großpost­witz und Sohland oder der Ausbau der Verkehrs­sta­tion Schir­gis­walde-Kirschau. Für 24 neue Busse stellt der Freistaat gut zwei Millionen Euro in Aussicht. In der Liste tauchen auch die Planungen für die Elektri­fi­zie­rung der Bahnlinie Dresden-Görlitz auf. Aber dafür hatte das Land schon Mittel bereit­ge­stellt.