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Bye, bye OB Torsten Pötzsch

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Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch ist heute  in der Eisarena verabschiedet worden. Wegbegleiter wünschten ihm alles Gute. 14 Jahre war Pötzsch im Amt. Er trat nicht mehr an – aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen.   Pötzsch sah  sich und seine Familie  mit massiven Anfeindungen konfrontiert.   Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer würdigte  die Arbeit des 53-Jährigen. Er habe Weißwasser und den Strukturwandel vorangebracht.

„Brückenbauer beim Strukturwandel“

Landrat Stephan Meyer bezeichnete Pötzsch in einer Videobotschaft  als „Brückenbauer beim Strukturwandel“. Er habe auch den sozialen Zusammenhalt in Weißwasser geprägt.

 Letzter Arbeitstag für Oberbürgermeister Torsten Pötzsch ist der 6. November. Dann übernimmt Katja Dietrich die Amtsgeschäfte.  Die 43-jährige Wirtschaftsgeografin  wurde Ende September in zweiter Runde mit 42,7 Prozent gewählt.

„Weißwasser wird immer einen ganz großen Platz in meinem Herz haben“

 Pötzsch will in den nächsten Wochen „zurückfahren“ und Dinge erledigen, die in den vergangenen 14 Jahren liegengeblieben seien. Der Eissport, die  Waldeisenbahn, der Geopark und das soziokulturelle Zentrum Telux  seien ihm auch künftig wichtig, sagte er. Für die Zukunft habe er schon einige Anfragen. Darauf wollte er aber nicht näher eingehen. In der Kommunalpolitik wird sich Pötzsch weiter engagieren, und zwar als Kreistagsabgeordneter. „Ich will da noch ein bisschen mitmischen. Ganz loslassen kann man nicht.“  Und: „Weißwasser wird immer einen ganz großen Platz in meinem Herz haben.“

Audio:

Ministerpräsident Michael Kretschmer
Knut-Michael Kunoth im Interview mit Torsten Pötzsch