• Foto: Feuerwehr Chemnitz/ Veit Hiemann

    Foto: Feuerwehr Chemnitz/ Veit Hiemann

Chemnitzer Feuerwehr hat beste Höhenretter

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Die Höhenretter der Chemnitzer Berufsfeuerwehr haben bei der Deutschen Meisterschaft der Höhenrettung den ersten Platz belegt. Die Kameraden absolvierten alle Übungen ohne Fehler und konnten sich so gegen 16 andere Berufsfeuerwehren durchsetzen. Auf einem Segelschiff im Hamburger Hafen mussten die Retter unter anderem einen verletzten Matrosen von einem 30 Meter hohen Mast herunterbringen.

Das Schiff mit seinen drei Masten war prädestiniert für den Vergleich. Die Chemnitzer sicherten sich den Titel vor Kiel und Berlin. Die Gewinner erhielten eine Urkunde, einen Pokal und einen Tischkicker, den sie einem Chemnitzer Kinderheim schenken wollen.

„Das ist ein sensationeller Erfolg für uns, der die gute Arbeit der Kollegen würdigt“, freut sich René Kraus, der Chef der Chemnitzer Feuerwehr. „Zumal die Konkurrenz Höhenrettungsteams an den Start schickte, die sich ausschließlich darauf vorbereiten konnten. Für die Chemnitzer Kameraden gehört die Höhenrettung wie alle anderen Feuerwehrtätigkeiten auch zum alltäglichen Dienst.“

Nach der Übung auf dem Mast gab es zwei weitere Herausforderungen. Bei der zweiten Station musste ein Höhenretter am hinteren Mast auf ungefähr die Hälfte gesichert hochsteigen. Ziel war es, eine Flagge mit dem Stadtnamen am oberen Ende zu befestigen. Bei der letzten Station musste im Maschinenraum ein Arbeiter – simuliert durch eine Puppe – gerettet werden. Diese musste mit einer Schleifkorbtrage schonend aus dem Schiffsbauch transportiert werden. Zuvor war die medizinische Erstversorgung mit richtiger Lagerung nötig.