Chemnitzer Firma lässt Görlitzer Synagoge erstrahlen
Die Sanierung der ehemaligen Görlitzer Synagoge geht in die letzte Runde. Der Technische Ausschuss hat gestern fast 600.000 Euro für restliche Arbeiten bewilligt. Dazu gehört auch der originalgetreue Nachbau der acht Leuchter für den Kuppelsaal. Den Auftrag erhielt ein Handwerksbetrieb aus Chemnitz.
„Die Originale kamen während der Nazizeit weg“, weiß der langjährige Görlitzer Denkmalpfleger Peter Mitsching. Es gebe aber viele gute Fotos von den Leuchtern. So hätten detaillierte Vorlagen erstellt werden können. Das Geld für die Nachbildung der Leuchter spendete die Ostdeutsche Sparkassenstiftung.
Sanierung und Restaurierung des ehemaligen Gotteshauses werden im Laufe dieses Jahres abgeschlossen. Dann wird die Görlitzer Synagoge als Kulturforum ein Ort für Konzerte, Lesungen und Vorträge sein.