Corona-Ausbruch im Cottbuser Klinikum
Das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus tritt auf die Bremse. Nachdem neun Mitarbeiter positiv auf Corona getestet wurden, gilt nun bis auf weiteres ein Besuchsverbot. Es werden nur noch Notfälle und Tumorpatienten behandelt und geplante Operationen verschoben.
Alle Ambulanzen und Tageskliniken wurden geschlossen – bis auf die MVZ-Praxen am Haupteingang. An der Medizinischen Schule wurde der Unterricht ausgesetzt. Die Stadtverwaltung Cottbus teilte mit, dass sich 13 Beschäftigte des Rettungsdienstes in Quarantäne befinden. Die Einsatzfähigkeit bleibe aber gewährleistet.
Im Kreis Görlitz wurde eine Kita-Gruppe unter Quarantäne gestellt. Ein Kind in der Kita Großschönau hat sich infiziert. Entwarnung kommt dagegen aus Olbersdorf. Eine fünfte Klasse der Fröbel-Schule wurde ein zweites Mal negativ getestet.