Corona-Leitfaden für Sachsens Gerichtsvollzieher
Die rund 200 Gerichtsvollzieher in Sachsen treiben offene Forderungen auch in Corona-Zeiten ein. Eilbedürftige Sachen müssten auch in der derzeitigen Situation erledigt werden, sagte uns die Sprecherin des Oberlandesgerichts Dresden, Gesine Tews. Die Landesjustizkasse gibt weiter Aufträge an die Gerichtsvollzieher heraus.
Manch ein Schuldner hatte sich schon die Hände gerieben und damit geliebäugelt, dass die Forderungen gegen ihn verjähren und er seine Schulden los ist. Fehlanzeige! Allerdings werde der Außendienst jetzt auf das Nötigste beschränkt und mit Augenmaß gearbeitet, sagte uns Gesine Tews.
Die sächsischen Gerichtsvollzieher haben einen Corona-Leitfaden an die Hand bekommen. Bürosprechstunden sind weiter möglich. Die Kontakte sollen aber vorrangig telefonisch oder schriftlich erfolgen.