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Cottbus bekommt Corona-Referenzlabor

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Am Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum wird ein Corona-Referenzlabor eingerichtet. Dort sollen Mutationen frühzeitig entdeckt und Erkenntnisse über die Ausbreitung gewonnen werden. . Ab Mitte Februar könnten dort in größerem Maßstab Proben analysiert werden, hieß es aus dem Gesundheitsministerium.  Das Land fördert das Labor mit über einer halben Million Euro.

„Viren verändern sich ständig. Die entscheidende Frage ist, ob ein Virus dadurch gefährlicher wird“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher. Eine Genomsequenzierung sei sehr aufwendig, aber wichtig, um die tatsächliche Ausbreitung einschätzen zu können. Es sei daher eine sehr gute Nachricht, dass es in Kürze auch in Brandenburg ein Labor gebe, das diese Sequenzierung durchführen könne, so Nonnemacher.