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Cottbus hält den Atem an - Bombe wird entschärft

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Cottbus bereitet sich auf die Entschärfung einer 250-Kilo-Weltkriegsbombe vor.  Bis 8 Uhr müssen rund 1.800 Menschen den Sperrkreis verlassen haben. Evakuiert werden auch Pückler-Passage, Haupt- und Busbahnhof, eine Schule und ein Hotel.

Cottbus-Verkehr setzt seinen Rettungsbus ein, um 30 Gehbehinderte aus einer Seniorenwohnlage in die Notunterkunft zu bringen. Sieben Bewohner werden vorübergehend ins Thiem-Klinikum verlegt. Betroffene können sich während der Entschärfung im Katastrophenschutz-Leuchtturm an der Straße der Jugend 54 aufhalten. Zusätzlich werden Zelte aufgestellt. Um 9 Uhr wird der Bahnverkehr eingestellt.

Wenn das alles geschehen ist, können die Entschärfer ans Werk gehen. Sie haben eine Bombe mit zwei Zündern vor sich, die vergangene Woche bei Bauarbeiten auf dem Bahngelände gefunden wurde. Der Plan: Die Zünder herausschrauben oder – wenn das nicht klappt – mit einer Wasserschneideanlage entfernen. Anschließend werden die Zünder gesprengt.

Mehr als 200 Einsatzkräfte sind in den nächsten Stunden in Cottbus auf den Beinen.