Cottbus will Konzept zu Klimaneutralität erarbeiten
Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt will Cottbus seine Einwohner am Prozess beteiligen. Mit einer Auftaktveranstaltung soll heute in einer Woche den Startschuss für die Arbeit an einem gemeinsamen Klimaschutzkonzept fallen, so die Stadtverwaltung. Ziel des Workshops sei es, sich über Ideen, aber auch Bedenken und Hinweise auszutauschen und diese in die Arbeit mit aufzunehmen. Dabei soll es zunächst unter anderem um Themenbereiche wie Bauen und Wohnen, Wirtschaft und Arbeit oder Energie und Mobilität gehen. Weitere Veranstaltungen sollen im Beteiligungsprozesses folgen.
Erarbeitet wird das Klimaschutzkonzept vom Fachgebiet Stadttechnik der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg in Kooperation mit der inter3 GmbH aus Berlin. Begleitet werden soll der Prozess zudem von einer Klima-Kommission, die sich aus Wissenschaft, Forschung, der Zivilgesellschaft sowie Wirtschaft und Handel zusammensetzt.
Hintergrund ist das Ziel Deutschlands, bis 2045 klimaneutral zu agieren. Cottbus kann laut Stadtverwaltung schon Erfolge vorweisen: Etwa 63 Prozent der 82 Maßnahmen des Energiekonzeptes aus dem Jahr 2013 seien bereits umgesetzt, hieß es.
Interessierte sollen sich wegen des begrenzten Platzes für die Veranstaltung unter www.cottbus.de/klima anmelden, wie es von der Stadtverwaltung weiter hieß. Weitere Veranstaltungen sollen im Beteiligungsprozesses folgen. (mit dpa)