Cottbus wird vermessen
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Straßen und Wege in Cottbus werden vermessen. Fahrzeuge mit spezieller Aufnahmetechnik sind in den nächsten vier Wochen unterwegs, kündigte die Stadtverwaltung an. Damit soll ein sogenannter digitaler Zwilling der Stadt erstellt werden. Ziel: Verwaltungsaufgaben vereinfachen und beschleunigen.
Gesammelt werden Daten z.B. zu Verkehrsschildern, Ampelanlagen und Straßenmobiliar. Vermessen wird dreidimensional. Dabei werden Menschen und Kfz-Kennzeichen automatisch anonymisiert. Die Daten würden auch nur verwaltungsintern verwendet, versichert die Stadtverwaltung. Die Messfahrzeuge dürfen Fußgängerzonen und Radwege befahren.
Das Projekt kostet rund 160.000 Euro. Cottbus beteiligt sich mit zehn Prozent.