Cottbuser OB fordert Hilfe bei Flüchtlingsunterbringung
Der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick hat mehr Unterstützung bei der Aufnahme von Flüchtlingen gefordert. Es sei weniger eine Frage der reinen Unterbringung, sondern es gehe um mehr Personal und Räume in Kitas, Schulen und Gesundheitseinrichtungen, so der SPD-Politiker heute vor dem Besuch von Bundeskanzler Scholz in der Stadt.
Die Kapazitäten seien fast komplett erschöpft. Mit diesem Problem sei Cottbus aber nicht allein, das gebe es bundesweit, betonte er. Schick befürwortete zudem Überlegungen des Landes, die Kapazitäten der Brandenburger Erstaufnahmeeinrichtungen auszubauen, auch für einen längeren Aufenthalt der Geflüchteten mit guten Bleibeperspektiven. „Das ist ein richtiger Weg.“
Gleichzeitig seien Betreuung und vor allem das Erlernen der deutschen Sprache in diesen Einrichtungen wichtig. Sonst bringe solch zeitlicher Vorlauf nichts.(dpa)