Cottbuser Stadtparlament gegen Blockadeaktionen
Die geplanten Blockaden und Besetzungen des Bündnisses „Ende Gelände“ am kommenden Wochenende im Lausitzer Revier stoßen immer mehr auf Ablehnung. Eine Mehrheit der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung verabschiedete am Abend eine gemeinsame Erklärung -unter der Überschrift „ Kohlekompromiss umsetzen, Meinungen respektieren, gewaltfrei debattieren“.
Gewalttätige und rechtswidrige Aktionen würden der Lausitz keinen Schritt weiterhelfen. Gegen die Erklärung stimmten die Grünen. Die Fraktion verfasste eine eigene Resolution. „Auch wir lehnen gewalttätige und rechtswidrige Aktionen (...) ab“, heißt es.
Wenn in der Erklärung die angekündigte Protestaktion von „Ende Gelände“ benannt werde, sei es ebenso wichtig, provozierende Aktionen und aggressive öffentliche Auftritte des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle abzulehnen - etwa die Störung einer angemeldeten Cottbus for Future Demonstration. Cottbus und die Lausitz brauchten ein positives Klima