- Kugeldenkmal im Görlitzer Stadtpark
Das Geheimnis um das Görlitzer Kugeldenkmal
Der Görlitzer Stadtpark. Eine Oase der Erholung. Spaziergänger tauchen ein ins üppige Grün. Sie suchen Ruhe und in der Sommerzeit vor allem Abkühlung. Etwas versteckt gelegen – ein Hügel, darauf ein Denkmal: das Kugeldenkmal.
Es erinnert an das Jahr 1813, die Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon. Durch Görlitz zogen damals Zehntausende Soldaten. Nach blutigen Gefechten wurden viele Verwundete, aber auch kranke Soldaten nach Görlitz gebracht. Die meisten litten an Typhus.
Die Toten wurden auf der damaligen Viehweide – dem heutigen Stadtpark – in einem Massengrab beerdigt. Die Gebeine von bis zu 1.800 Soldaten ruhen an dieser Stelle, unter dem Hügel, auf dem das Kugeldenkmal steht. Ihre Namen sind nicht bekannt.
Audio:
Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


