Das „owa“ darf bald in Pass und Persi
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Sorbische Frauen sollen künftig ihren traditionellen Familiennamen mit der Endung „owa“ in Personalausweis und Pass eintragen lassen können. Das sieht u.a. die Reform des deutschen Namensrechtes vor, die heute im Bundestag zur Abstimmung steht. Der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst begrüßte das Gesetz. Die sorbische Kultur werde nicht nur durch Traditionen wie Trachten sichtbar. Vor allem die Pflege der Sprache sei wichtig.
Mit der Reform wird eine jahrelange Forderung der Domowina erfüllt. Das Namensrecht gehöre zum verfassungsmäßig garantierten freien Bekenntnis als Sorbin und Sorbe, so Vorsitzender Dawid Statnik.