Déjà-vu für Obstbauern?
Erleben die Obstbauern in der Sachsen und Brandenburg ein Déjà-vu? Nachtfröste lassen sie bangen. Einige zeitige Kirschen habe es erwischt, so die Geschäftsführerin des Obstbauverbands Sachsen und Sachen-Anhalt, Carmen Kaps. Es seien aber keine Komplettausfälle zu befürchten.
Vor einem Jahr fuhren Nachtfröste in die Blüten. Das hatte zu Ernteeinbußen von rund 80 Prozent geführt. In diesem Jahr seien die Apfelbäume noch nicht so weit, dass ihnen der Frost etwas anhaben könnte, so Kaps. Geschlossene Blüten halten Minusgrade ganz gut aus.
Die Obstbauern in Brandenburg rechnen mit Schäden an Pfirsich- und Aprikosenblüten. Auch Süß- und Sauerkirschen und Zwetschgen sind vermutlich betroffen. Wie groß der Schaden genau ist, kann noch nicht gesagt werden. (dpa/red)