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„Görlitzern hinter die Stirn blicken“ - Ausstellungsprojekt

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Ein bislang kaum beachtetes Geschichtskapitel in Görlitz soll in einer Ausstellung erhellt werden: Der Alltag im Dritten Reich in der Stadt - von 1933 bis 1945.  „Den damaligen Görlitzerin hinter die Stirn blicken“, so formuliert Jasper von Richthofen das Ziel. Der Chef der Görlitzer Sammlungen konnte für das Projekt  Sven Brajer, einen Oberlausitzer, gewinnen.

Der Historiker hat schon Gespräche mit Zeitzeugen geführt, in Archiven und Gedenkstätten geforscht. Das Mosaik ist aber noch nicht vollständig. Deshalb sind Görlitzer aufgerufen, Erinnerungen und Familiengeschichten beizusteuern, auch über das Jahr 1945 hinaus. Fotos, Briefe und Tagebücher, Erinnerungsstücke, also Dokumente, die den Alltag im Dritten Reich veranschaulichen, wären eine Bereicherung für die Ausstellung. Sie können bis Ende Oktober eingereicht werden.

Kontakt:

Mailadresse: s.brajer@goerlitz.de, Telefon: 03581/67 1353.

Die Ausstellung „Nationalsozialismus in Görlitz – 80 Jahre Kriegsende“ wird im neuen Jahr gezeigt – vom 21. März bis 14. Dezember.