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Denise Herrmann-Wick aus dem Erzgebirge ist Sportlerin des Jahres

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Die abgetretene Biathlon-„Mami“ Denise Herrmann-Wick, Gold-Turner Lukas Dauser und das Basketball-Nationalteam sind Deutschlands Sportler des Jahres. Bei der 77. Ausgabe der Gala im prunkvollen Kurhaus von Baden-Baden wurden Herrmann-Wick für ihre WM-Leistung im heimischen Oberhof sowie Dauser für seinen Gold-Coup am Barren in Antwerpen prämiert. Dass die Basketballer um Kapitän Dennis Schröder nach dem erstmaligen WM-Titel und einem denkwürdigen Halbfinal-Sieg über das Starensemble der USA geehrt werden würden, galt als Formsache.

Die gebürtige Erzgebirgerin Denise Herrmann-Wick hörte gar nicht mehr auf zu strahlen. Die 34-Jahre alte Ex-Biathletin freute sich am Sonntagabend in Baden-Baden nicht nur über die Auszeichnung als Sportlerin des Jahres 2023 - sondern auch darüber, die goldene Trophäe von ihrem „Bergdoktor“ aus der gleichnamigen ZDF-Sendung zu bekommen. Schauspieler Hans Sigl trat energiegeladen auf die große Kurhaus-Bühne und sagte zu Herrmann-Wick, die großer Fan der Sendung ist: „Ich bin stolz, hier sein zu dürfen. Du bist die erste Olympiasiegerin, der ich gegenüberstehe.“

Herrmann-Wick hat ihre aktive Karriere nach der vergangenen Saison beendet und wird 2024 erstmals Mutter. Schauspieler Sigl lud die Familie um Herrmann-Wick, Ehemann Thomas Wick sowie den Nachwuchs zu den Dreharbeiten nach Österreich ein. „Ihr drei verbringt etwas Zeit mit uns“, sagte Sigl. Über Details zu einer möglichen Gastrolle in der Sendung werde man „noch lange Gespräche führen“. (mit dpa)