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Weniger Verkehrsunfälle in der Niederlausitz

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Auf den Straßen im brandenburgischen Teil der Lausitz gab es letztes Jahr so wenig Verkehrsunfälle, wie lange nicht mehr. Laut Polizei wurde mit 16.800 Unfällen ein historisches Tier registriert. 

Die Polizei führt die Entwicklung vor allem auf die Pandemie und damit auf Homeoffice und auch Reisebeschränkungen zurück. Auch positiv: Es gab weniger Verletzte bei den Unfällen, als noch 2020. Allerdings sind mehr Menschen auf den Straßen ums Leben gekommen. 33 Personen verunglückten tödlich. Die meisten Unfallursachen waren zu hohe Geschwindigkeit, Alkohol oder Drogen am Steuer und Vorfahrtsfehler.

„Das Verkehrsunfallgeschehen hat sich auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert. Besonders positiv zu bewerten ist, dass weniger Menschen zu Schaden kamen. Unter Einbeziehung der abnehmenden pandemischen Effekte ist das positiv zu bewerten. Die Polizeidirektion Süd wird daher auch weiter ihre repressive und präventive Verkehrssicherheitsarbeit für die Menschen in der Region fortsetzen.“, so Sven Bogacz, Leiter der Polizeidirektion Süd in Cottbus.

Im Jahr 2021 stellte die Polizeidirektion Süd bei ihren Kontrollen 768 Fahrer unter Alkoholeinfluss und 874 unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fest, noch bevor es zu einem Unfall kommen konnte.