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Marktgilde verteidigt Standgelder in Görlitz

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Die Deutsche Marktgilde hat die Standgelder auf dem Görlitzer Wochenmarkt verteidigt. Jeder Standort müsse sich selbst tragen, sagte die Leiterin der Niederlassung Dresden, Katrin Schiel, gestern im Stadtrat. Zugleich widersprach sie der Behauptung, dass sich die Standgelder verdoppelt hätten, räumte aber ein, dass in Görlitz die höchsten Tarife innerhalb des Niederlassungsgebiets gelten.

Bislang habe ein Drittel der knapp 40 Händler einen Vertrag mit der Marktgilde abgeschlossen. Von einer Händlerflucht könne keine Rede sein. Schiel  will weitere Standbetreiber aus der Region für Görlitz gewinnen. Sortimentslücken, wie z.B. bei Backwaren, sollen geschlossen werden.

Ansässige Händler hatten  u.a. auch kritisiert, dass sie Trinkwasser selbst mitbringen müssen. Ein Wasseranschluss würde aber die Kosten weiter erhöhen, so Schiel.