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Dicke Luft in Görlitz und Bautzen

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Das ruhige Hochdruckwetter und Staub aus der Sahara-Wüste hat in den vergangenen Tagen zu einer erhöhten Feinstaubbelastung in der Oberlausitz geführt. In Görlitz und Bautzen wurde mit 60 Mikrogramm pro Kubikmeter der höchste Tagesmittelwert in Sachsen gemessen. Das teilte heute das Landesamt für Umwelt und Geologie mit. Der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. Er darf an höchstens 35 Tagen im Jahr überschritten werden.

 „Mit dem Wechsel der Windrichtung am Sonntag und dem einsetzenden Regen gingen die Konzentrationen wieder deutlich auf das niedrige Ausgangsniveau der letzten Tage und Wochen zurück“, hieß es.

„2019 sind die gesetzlichen Grenzwerte für die Luftqualität in Sachsen sicher eingehalten worden“, teilte das Amt mit. Sorgenkind bleibe aber die Belastung mit Ozon. Eine Altlast machte sich zum Beispiel bei Bauarbeiten im Umfeld der alten Bergstadt Freiberg bemerkbar. Der dabei freigesetzte Staub enthielt höhere Gehalte an Blei und Arsen - Folge des jahrhundertalten Erzbergbaus.