Die aktuellen Corona-Regeln für Sachsen auf einen Blick

Das sind die aktuellen Corona-Regeln in Sachsen. Die Allgemeinverfügung tritt am 11. Januar in Kraft und gilt vorerst bis zum 07. Februar.

Allgemein gilt:

  • Wenn möglich 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen einhalten
  • Kontakte zu anderen Menschen auf das Nötigste reduzieren

    Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren:

    Entsprechend der Linie von Bund und Ländern gibt es strengere Kontaktbeschränkungen.

    • Der Aufenthalt im eigenen Wohnumfeld ist mit maximal einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt erlaubt
    • Das gleiche gilt auch für den Aufenthalt im öffentlichen Raum

    Weiterhin gilt:

    Ausgangsbeschränkungen:

    Das verlassen der eigenen Unterkunft ohne triftigen Grund ist verboten.

    Triftige Gründe sind:

    • Weg zur Arbeit, Schule, Kindergarten, Arzt
    • Abwendung von Gefahr
    • zum Einkaufen im Umkreis von 15 km zum eigenen Wohnraum
    • Inanspruchnahme von sonstigen Dienstleistungen
    • Besuche, die durch Kontaktbeschränkungen erlaubt sind
    • Beerdigungen, Hochzeiten mit maximal 10 Personen (auch gilt Mindestabstand von 1,50 m)
    • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern zum eigenen Wohnraum
    • Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs (einschließlich Brief- und Versandhandel)
    • Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine wie bei Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Insolvenzverwaltern, Bestattern und zur rechtlichen Betreuung
    • Versorgung von Tieren (beispielsweise Gassi gehen)

    Ausgangssperre :

    • zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr gilt erweiterte Ausgangsbeschränkung
    • Verlassen der eigenen Unterkunft ohne triftigen Grund ist verboten
    • als triftige Gründe zählen hier der Weg zur Arbeit, Lieferverkehr, Pflege, Sterbebegleitung, Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest, Versorgung von Tieren

    Bei andauernder Unterschreitung des Inzidenzwertes von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt die Ausgangssperre aufheben.  

    Schulen und Kitas:

    Schulen, Kindertagesstätten und Internate sind bis zum 07. Februar geschlossen.

    Ausnahmen sollen in folgenden Fällen gelten:

    • Einrichtungen die eine Notbetreuung anbieten dürfen öffnen
    • das Internat der Palucca Hochschule für Tanz Dresden ist geöffnet
    • Schüler der Abschlussklassen sollen ab dem 18. Januar wieder zur Schule gehen können. Zu den Abschlussklassen zählen die 10. Klasse für den Realschulabschluss, sowie die Klassenstuffen 11 und 12 am Gymnasium

    Schulen und Kitas sollen ab 8. Februar im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen, wenn die Infektionszahlen es zulassen. An den Grundschulen soll dann wie bereits im Frühjahr in festen Klassen unterrichtet werden, an den weiterführenden Schulen in einem Wechsel von Unterricht zu Hause und in der Schule. Auch in den Kitas sollen die Kontakte durch feste Gruppen möglichst eingeschränkt werden.

    Notbetreuung:

    Eine Notbetreuung darf für Schüler an Grund- und Förderschulen, sowie für Kindergartenkinder eingerichtet werden. Dabei gilt:

    • die Notbetreuung soll grundsätzlich nur für Eltern mit Berufen in der kritischen Infrastruktur angeboten werden
    • Eltern müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers über ihre berufliche Tätigkeit bei den Einrichtungen abgeben
    • diese kann auch noch binnen eines Arbeitstages nach der ersten Inanspruchnahme der Notbetreuung nachgereicht werden
    • die Notbetreuung soll zu den üblichen Unterrichts- und Öffnungszeiten Angeboten werden

    Elternbeiträge:

    • an Eltern, die die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen, sollen Elternbeiträge zurück erstattet werden
    • Für den Zeitraum vom 14. Dezember 2020 bis 17. Januar werde ein Monatsbeitrag pauschal erstattet. Auch bei einer weiteren Schließung soll die Entlastung der Eltern weitergehen - und zwar für jede Woche zu einem Viertel des jeweiligen Monatsbetrages. Die Regelung muss noch vom Landtag bestätigt werden.

    Verkürzte Winterferien

    Am Dienstag verständigte sich das Kabinett auf einen Kompromiss. Die Winterferien sollen nicht gestrichen, sondern verkürzt werden. Die erste Ferienwoche soll auf den 1. Februar vorgezogen werden und nicht wie geplant am 8. Februar beginnen. Die zweite Ferienwoche soll allerdings im Februar ausfallen und in der Karwoche (29.März bis 02.April) vor Ostern nachgeholt werden.

    Mund-Nasen-Bedeckung:

    Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht generell an Orten an denen sich Menschen begegnen können. Das gilt insbesondere:

    • In öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen, Bahnen und Taxis und an deren Haltestellen
    • in Arbeits- und Betriebsstätten außer am unmittelbaren Arbeitsplatz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern dort eingehalten werden kann
    • In Supermärkten, Geschäften und auf deren Parkplätzen
    • In Arztpraxen und Kliniken
    • In Schulen, Kitas und auf deren Parkplätzen
    • In Restaurants, Imbissen beim Abholen von Essen und Getränken zum Mitnehmen
    • Auf Spielplätzen (außer für Kinder unter zehn Jahren)
    • Auf Wochenmärkten und an Außenverkaufsständen
    • in der Öffentlichkeit zugänglichen Räumen mit regelmäßigem Publikumsverkehr z.B. Banken, Kirchen, etc.
    • In Kirchen und Räumen der Religionsgemeinschaften außer zur Aufnahme von rituellen Speisen

    Ausnahmen gelten:

    • bei sportlicher Betätigung und „Fortbewegung ohne Verweilen“ z.B. Radfahren
    • für Kinder unter sechs Jahren
    • Befreiungen wie einem ärztlichen Attest oder Schwerbehindertenausweis

    Alkoholverbot:

    Der Alkoholausschank und -konsum ist in der Öffentlichkeit verboten. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist nur in mitnahmefähigen und verschlossenen Behältnissen erlaubt.     

    Einkaufen/ Einzelhandel:

    Die Öffnung von Einkaufszentren und Einzel- oder Großhandel sowie Ladengeschäften mit Ausnahme zulässiger Telefon- und Onlineangebote ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung ist untersagt. Die Möglichkeit des Abholens ist damit nicht vorgesehen. 

    Erlaubt ist nur die Öffnung von folgenden Geschäften und Märkten des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung beschränkt auf ein entsprechendes Sortiment des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung:

    • Lebensmittelhandel,
    • Tierbedarf,
    • Getränkemärkte,
    • Abhol- und Lieferdienste,
    • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker Optiker, Hörakustiker,
    • Sparkassen und Banken,
    • Poststellen,
    • Reinigungen, Waschsalons,
    • Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs,
    • Verkauf von Weihnachtsbäumen,
    • Tankstellen,
    • Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen,
    • selbstproduzierende und -vermarktende Baumschulen, Gartenbau- und Floristikbetriebe.


    Von dem Verbot des Öffnens ist das Betreten des Geschäfts und Arbeiten (z. B. Durchführen von Inventuren) durch Betreiber und Beschäftigte nicht umfasst. 

    Für die Betriebe, die öffnen dürfen, besteht die Regelung zur zulässigen Höchstkundenanzahl in Abhängigkeit zur Verkaufsfläche (bis 800 m² Verkaufsfläche ein Kunde pro 10 m² Verkaufsfläche und auf der 800 m² übersteigenden Fläche höchstens ein Kunde pro 20 m²). Ergänzung: Die zulässige Höchstkundenzahl, die gleichzeitig im Geschäft sein darf, muss im Eingangsbereich sichtbar ausgewiesen werden.

    Geschlossene Einrichtungen:

    • Aus- Und Fortbildungseinrichtungen (außer berufsbezogene, schulische und akademische Ausbildung)
    • Sporteinrichtungen für Amateur- und Freizeitsport, Fitnessstudios
    • Bäder und Saunen (außer Rehabilitationseinrichtungen)
    • Friseure
    • Bibliotheken (außer Medienausleihe, Fach- und Hochschulbibliotheken, Deutsche Nationalbibliothek)
    • Spielhallen, Wettannahmestellen, etc.
    • Freizeitparks
    • Botanische und zoologische Gärten
    • Tierparks
    • Clubs
    • Museen, Kinos, Theater, Opern
    • Messen, Kongresse, Tagungen
    • Zirkusse
    • Volksfeste, Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte
    • Prostitutionsstätten

    Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Kliniken und Co.:

      Die Einrichtungen sind verpflichtet Besuchsmöglichkeiten zu schaffen unter folgenden Bedingungen:

      • Genehmigtes Hygienekonzept
      • Begrenzte Anzahl an Besuchern
      • Regelung des zeitlichen Umfangs von Besuchen
      • Kontaktnachverfolgung
      • Besucher müssen einen negativen Antigentest vorlegen
      • die Einrichtungen sind verpflichtet diesen auf Wunsch der Besucher durchzuführen
      • auch ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, kann vorgelegt werden
      • das Personal soll möglichst aller zwei Wochen auf Covid-19 getestet werden

      Generell gilt: Einige Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen haben Besuchsverbote erlassen. Diese müssen befolgt werden.

      Versammlungen und Demonstrationen:

      Sind unter folgenden Bedingungen erlaubt:

      • Versammlungen müssen unter freiem Himmel stattfinden
      • Maximal 1.000 Teilnehmer
      • Alle Teilnehmer müssen Mund-Nasen-Schutz tragen und 1,5 Meter Abstand halten
      • Nur ortsfeste Versammlungen, keine Laufdemonstrationen

      Ab Inzidenzwert von 200 an fünf aufeinander folgenden Tagen:

      • Maximal 200 Teilnehmer

      Ab Inzidenzwert von 300 an fünf aufeinander folgenden Tagen:

      • Maximal 10 Teilnehmer

      In allen Fällen können Ausnahmen genehmigt werden, wenn diese aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar sind.

      Die aktuellen Corona-Regeln für Sachsen auf einen Blick

      Das sind die aktuellen Corona-Regeln in Sachsen. Die Allgemeinverfügung tritt am 11. Januar in Kraft und gilt vorerst bis zum 07. Februar.

      Allgemein gilt:

      • Wenn möglich 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen einhalten
      • Kontakte zu anderen Menschen auf das Nötigste reduzieren

        Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren:

        Entsprechend der Linie von Bund und Ländern gibt es strengere Kontaktbeschränkungen.

        • Der Aufenthalt im eigenen Wohnumfeld ist mit maximal einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt erlaubt
        • Das gleiche gilt auch für den Aufenthalt im öffentlichen Raum

        Weiterhin gilt:

        Ausgangsbeschränkungen:

        Das verlassen der eigenen Unterkunft ohne triftigen Grund ist verboten.

        Triftige Gründe sind:

        • Weg zur Arbeit, Schule, Kindergarten, Arzt
        • Abwendung von Gefahr
        • zum Einkaufen im Umkreis von 15 km zum eigenen Wohnraum
        • Inanspruchnahme von sonstigen Dienstleistungen
        • Besuche, die durch Kontaktbeschränkungen erlaubt sind
        • Beerdigungen, Hochzeiten mit maximal 10 Personen (auch gilt Mindestabstand von 1,50 m)
        • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern zum eigenen Wohnraum
        • Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs (einschließlich Brief- und Versandhandel)
        • Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine wie bei Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Insolvenzverwaltern, Bestattern und zur rechtlichen Betreuung
        • Versorgung von Tieren (beispielsweise Gassi gehen)

        Ausgangssperre :

        • zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr gilt erweiterte Ausgangsbeschränkung
        • Verlassen der eigenen Unterkunft ohne triftigen Grund ist verboten
        • als triftige Gründe zählen hier der Weg zur Arbeit, Lieferverkehr, Pflege, Sterbebegleitung, Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest, Versorgung von Tieren

        Bei andauernder Unterschreitung des Inzidenzwertes von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt die Ausgangssperre aufheben.  

        Schulen und Kitas:

        Schulen, Kindertagesstätten und Internate sind bis zum 07. Februar geschlossen.

        Ausnahmen sollen in folgenden Fällen gelten:

        • Einrichtungen die eine Notbetreuung anbieten dürfen öffnen
        • das Internat der Palucca Hochschule für Tanz Dresden ist geöffnet
        • Schüler der Abschlussklassen sollen ab dem 18. Januar wieder zur Schule gehen können. Zu den Abschlussklassen zählen die 10. Klasse für den Realschulabschluss, sowie die Klassenstuffen 11 und 12 am Gymnasium

        Schulen und Kitas sollen ab 8. Februar im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen, wenn die Infektionszahlen es zulassen. An den Grundschulen soll dann wie bereits im Frühjahr in festen Klassen unterrichtet werden, an den weiterführenden Schulen in einem Wechsel von Unterricht zu Hause und in der Schule. Auch in den Kitas sollen die Kontakte durch feste Gruppen möglichst eingeschränkt werden.

        Notbetreuung:

        Eine Notbetreuung darf für Schüler an Grund- und Förderschulen, sowie für Kindergartenkinder eingerichtet werden. Dabei gilt:

        • die Notbetreuung soll grundsätzlich nur für Eltern mit Berufen in der kritischen Infrastruktur angeboten werden
        • Eltern müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers über ihre berufliche Tätigkeit bei den Einrichtungen abgeben
        • diese kann auch noch binnen eines Arbeitstages nach der ersten Inanspruchnahme der Notbetreuung nachgereicht werden
        • die Notbetreuung soll zu den üblichen Unterrichts- und Öffnungszeiten Angeboten werden

        Elternbeiträge:

        • an Eltern, die die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen, sollen Elternbeiträge zurück erstattet werden
        • Für den Zeitraum vom 14. Dezember 2020 bis 17. Januar werde ein Monatsbeitrag pauschal erstattet. Auch bei einer weiteren Schließung soll die Entlastung der Eltern weitergehen - und zwar für jede Woche zu einem Viertel des jeweiligen Monatsbetrages. Die Regelung muss noch vom Landtag bestätigt werden.

        Verkürzte Winterferien

        Am Dienstag verständigte sich das Kabinett auf einen Kompromiss. Die Winterferien sollen nicht gestrichen, sondern verkürzt werden. Die erste Ferienwoche soll auf den 1. Februar vorgezogen werden und nicht wie geplant am 8. Februar beginnen. Die zweite Ferienwoche soll allerdings im Februar ausfallen und in der Karwoche (29.März bis 02.April) vor Ostern nachgeholt werden.

        Mund-Nasen-Bedeckung:

        Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht generell an Orten an denen sich Menschen begegnen können. Das gilt insbesondere:

        • In öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen, Bahnen und Taxis und an deren Haltestellen
        • in Arbeits- und Betriebsstätten außer am unmittelbaren Arbeitsplatz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern dort eingehalten werden kann
        • In Supermärkten, Geschäften und auf deren Parkplätzen
        • In Arztpraxen und Kliniken
        • In Schulen, Kitas und auf deren Parkplätzen
        • In Restaurants, Imbissen beim Abholen von Essen und Getränken zum Mitnehmen
        • Auf Spielplätzen (außer für Kinder unter zehn Jahren)
        • Auf Wochenmärkten und an Außenverkaufsständen
        • in der Öffentlichkeit zugänglichen Räumen mit regelmäßigem Publikumsverkehr z.B. Banken, Kirchen, etc.
        • In Kirchen und Räumen der Religionsgemeinschaften außer zur Aufnahme von rituellen Speisen

        Ausnahmen gelten:

        • bei sportlicher Betätigung und „Fortbewegung ohne Verweilen“ z.B. Radfahren
        • für Kinder unter sechs Jahren
        • Befreiungen wie einem ärztlichen Attest oder Schwerbehindertenausweis

        Alkoholverbot:

        Der Alkoholausschank und -konsum ist in der Öffentlichkeit verboten. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist nur in mitnahmefähigen und verschlossenen Behältnissen erlaubt.     

        Einkaufen/ Einzelhandel:

        Die Öffnung von Einkaufszentren und Einzel- oder Großhandel sowie Ladengeschäften mit Ausnahme zulässiger Telefon- und Onlineangebote ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung ist untersagt. Die Möglichkeit des Abholens ist damit nicht vorgesehen. 

        Erlaubt ist nur die Öffnung von folgenden Geschäften und Märkten des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung beschränkt auf ein entsprechendes Sortiment des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung:

        • Lebensmittelhandel,
        • Tierbedarf,
        • Getränkemärkte,
        • Abhol- und Lieferdienste,
        • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker Optiker, Hörakustiker,
        • Sparkassen und Banken,
        • Poststellen,
        • Reinigungen, Waschsalons,
        • Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs,
        • Verkauf von Weihnachtsbäumen,
        • Tankstellen,
        • Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen,
        • selbstproduzierende und -vermarktende Baumschulen, Gartenbau- und Floristikbetriebe.


        Von dem Verbot des Öffnens ist das Betreten des Geschäfts und Arbeiten (z. B. Durchführen von Inventuren) durch Betreiber und Beschäftigte nicht umfasst. 

        Für die Betriebe, die öffnen dürfen, besteht die Regelung zur zulässigen Höchstkundenanzahl in Abhängigkeit zur Verkaufsfläche (bis 800 m² Verkaufsfläche ein Kunde pro 10 m² Verkaufsfläche und auf der 800 m² übersteigenden Fläche höchstens ein Kunde pro 20 m²). Ergänzung: Die zulässige Höchstkundenzahl, die gleichzeitig im Geschäft sein darf, muss im Eingangsbereich sichtbar ausgewiesen werden.

        Geschlossene Einrichtungen:

        • Aus- Und Fortbildungseinrichtungen (außer berufsbezogene, schulische und akademische Ausbildung)
        • Sporteinrichtungen für Amateur- und Freizeitsport, Fitnessstudios
        • Bäder und Saunen (außer Rehabilitationseinrichtungen)
        • Friseure
        • Bibliotheken (außer Medienausleihe, Fach- und Hochschulbibliotheken, Deutsche Nationalbibliothek)
        • Spielhallen, Wettannahmestellen, etc.
        • Freizeitparks
        • Botanische und zoologische Gärten
        • Tierparks
        • Clubs
        • Museen, Kinos, Theater, Opern
        • Messen, Kongresse, Tagungen
        • Zirkusse
        • Volksfeste, Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte
        • Prostitutionsstätten

        Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Kliniken und Co.:

          Die Einrichtungen sind verpflichtet Besuchsmöglichkeiten zu schaffen unter folgenden Bedingungen:

          • Genehmigtes Hygienekonzept
          • Begrenzte Anzahl an Besuchern
          • Regelung des zeitlichen Umfangs von Besuchen
          • Kontaktnachverfolgung
          • Besucher müssen einen negativen Antigentest vorlegen
          • die Einrichtungen sind verpflichtet diesen auf Wunsch der Besucher durchzuführen
          • auch ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, kann vorgelegt werden
          • das Personal soll möglichst aller zwei Wochen auf Covid-19 getestet werden

          Generell gilt: Einige Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen haben Besuchsverbote erlassen. Diese müssen befolgt werden.

          Versammlungen und Demonstrationen:

          Sind unter folgenden Bedingungen erlaubt:

          • Versammlungen müssen unter freiem Himmel stattfinden
          • Maximal 1.000 Teilnehmer
          • Alle Teilnehmer müssen Mund-Nasen-Schutz tragen und 1,5 Meter Abstand halten
          • Nur ortsfeste Versammlungen, keine Laufdemonstrationen

          Ab Inzidenzwert von 200 an fünf aufeinander folgenden Tagen:

          • Maximal 200 Teilnehmer

          Ab Inzidenzwert von 300 an fünf aufeinander folgenden Tagen:

          • Maximal 10 Teilnehmer

          In allen Fällen können Ausnahmen genehmigt werden, wenn diese aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar sind.