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Die fetten Jahre für Görlitz sind vorbei

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Die Görlitzer Stadtkämmerin Birgit Peschel-Martin hat ein düsteres Bild für die kommenden zwei Jahre gezeichnet. Ertragsausfälle könnten nicht ausgeglichen werden. Görlitz wird voraussichtlich rund siebeneinhalb Millionen Euro weniger investive Zuschüsse vom Freistaat bekommen. 

Damit könnten Projekte so nicht umgesetzt werden.  Hinzu kommt ein coronabedingtes Defizit von geschätzt 4,7 Millionen Euro. Das Investitionsprogramm könne nur noch mit neuen Krediten finanziert werden, so die Kämmerin. Mit Blick auf die Gewerbesteuereinnahmen sprach sie von einer Durststrecke bis 2024.  Die fetten Jahre für Görlitz sind vorbei.