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Die Görlitzer Schatzkammer

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Einst hatte Görlitz eine umfangreiche Sammlung an Gold- und Silberschmiedekunst. Filigrane Stücke aus mehreren Jahrhunderten, gefertigt von Meistern ihres Faches. Einige Objekte sind in der Schatzkammer im Barockhaus Neißstraße 30 in der Görlitzer Altstadt zu sehen.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Gold- und Silberschatz ausgelagert, versteckt, z.B. das Kirchensilber unter der Treppe der Ruhmeshalle, dem heutigen Dom Kultury.  1947 wurde es entdeckt. Polnische Zeitungen machten mit der Schlagzeile auf: „Der Schatz von Zgorzelec“. Ein großer Teil der Görlitzer Sammlung befindet  sich heute im Nationalmuseum in Warschau. 

In den vergangenen 20 Jahren gelang es der Stadt Görlitz, einzelne Objekte vom privaten Kunstmarkt zu erwerben.  Auch Dank des Münchener Kaufmanns und Kunstmäzens Andreas Lesser.  So schenkte er der Stadt  drei kostbare Goldschmiedearbeiten aus der Barockzeit, die von Görlitzer Meistern gefertigt wurden.  

Die Görlitzer Schatzkammer kann zu den Öffnungszeiten des Barockhauses Neißstraße 30 besichtigt werden.

 

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Knut-Michael Kunoth

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