Die „neuen Goldenen Zwanziger“ für Cottbus
Cottbus sieht sich als der große Profiteur des Strukturwandels in der Lausitz. Stadtentwicklungs-Dezernentin Doreen Mohaupt spricht von den „neuen Goldenen Zwanzigern“. Projekte mit einem Gesamtumfang von mehr als vier Milliarden Euro werden in den nächsten Jahren umgesetzt. Davon profitiere auch die Lausitz. So gebe es Aufträge in die Region. Als Beispiel nannte Mohaupt eine Firma aus Hosena, die den Stahlbau für die inzwischen errichtete Halle des ICE-Werks übernommen hatte. Neuerdings werde auch vom Cottbuser Speckgürtel gesprochen.
Rund vier Milliarden Euro würden in den kommenden Jahren in den wirtschaftlichen Umbau der Stadt investiert, so Oberbürgermeister Tobias Schick. Zu den sogenannten Leuchtturm-Projekten gehören das neue Bahnwerk, die Medizin-Uni und der Lausitz Science Park.