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Drei Alternativ-Entwürfe zu Spannbandbrücke in Bautzen

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Bautzen rückt offenbar vom Entwurf einer Spannbandbrücke über das Spreetal ab. Die Umsetzung sei wegen der enormen Zugkräfte  technisch fast nicht machbar und zu kostspielig. Es müsste wegen der Bodenverhältnisse auf der Ortenburgseite ein Würfel mit einer Kantenlänge von 15 Metern errichtet werden, um die Konstruktion zu verankern, sagte uns Oberbürgermeister Alexander Ahrens. Erst in sechs Meter tiefe beginnt dort das Felsgestein. Dazwischen befinden sich aufgefüllte Bodenschichten.

Stattdessen liegen nun drei Alternativ-Entwürfe für die Fußgängerbrücke vor. Einer davon sei ausgesprochen reizvoll. „Da geht es um die Idee der Einbeziehung des Langhauses und des Burgwasserturmes. Damit könnten wir leerstehende Teile der Ortenburg mit einzubeziehen“, so Ahrens. Einzelheiten zu den Entwürfen verriet der OB noch nicht.

Alle drei Entwürfe sollen nach der Präsentation im Stadtrat  im Mai auf die Internetseite der Stadt gestellt werden. Die Bautzener können dann schreiben, welches Modell ihnen am besten gefällt. Einen Bürgerentscheid soll es in einem Jahr geben.

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Reporter Knut-Michael Kunoth