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Drei Gründe für Mückenplage

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Nach zwei mückenarmen Sommern laufen die Plagegeister in diesen Wochen zur Hochform auf – auch bei uns in der Lausitz. Bevorzugte Angriffsziele sind Gäste in Freiluftlokalen, Spaziergänger an Flüssen und Teichen. Vor allem  in den Abendstunden stechen die Blutsauger zu.

Der Chef des Senckenberg Naturkundemuseum Görlitz, Professor Willi Xylander, sieht drei Gründe für die Mückenplage in diesem Sommer: "Wir hatten zwei milde Winter. Viele Mücken konnten überleben. Das Frühjahr war sehr trocken. Damit verzögerten sich die Entwicklungszyklen der Larven. Seit sechs Wochen gibt es immer wieder Schauer. Wasser steht in Pfützen. Dort sammeln sich die Larven und kommen nun fast zeitgleich raus".

Wenn dannn die Mückenweibchen reichlich Beute finden, sich mit Blut vollsaugen können, legen sie bald wieder Eier. Der Zyklus beginnt erneut.

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit dem Chef des Senckenberg Naturkundemuseums Görlitz