Dresdner Messe als Notunterkunft geplant - Großzelt an Strehlener Straße steht
Auch die Dresdner Messe soll als temporäre Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt werden. Die Stadtverwaltung prüft derzeit eine entsprechende Bitte des Freistaates. Eine sehr kurzfristige Nutzung sei aber nicht möglich, teilte Stadtsprecher Kai Schulz mit. Grund sind zwei Großveranstaltungen auf dem Messegelände, so steht in Kürze die Werkstoffwoche und die Messe Semicon an. Erst danach sei eine Nutzung möglich und sinnvoll, hieß es. Unterdessen ist das erste Großzelt für 200 Flüchtlinge an der Strehlener Straße aufgebaut worden. Auch Dixi-Toiletten und eine Heizung stehen, ein Bauzaun wurde als Sichtschutz errichtet. Etwa 50 Mitarbeiter von THW und DRK bereiten derzeit alles vor. Bereits am Dienstagabend werden bis zu 200 Flüchtlinge in dem Zelt erwartet. Zwei weitere können bei Bedarf auf dem Bolzplatz aufgebaut werden.