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Dresdner Wildcamper in der Lausitz sollen 22.000 Euro zahlen

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Der  Camping-Ausflug von fünf Dresdnern auf eine gesperrte Insel im Speicherbecken Lohsa II im Lausitzer Seenland hat ein teures Nachspiel. Sie sollen nach unseren Informationen rund 22.000 Euro zahlen. Das sind die Kosten für den Polizei- und Feuerwehreinsatz.

Die Camper hatten am vergangenen Dienstag das Sperrgebiet am Speicher Lohsa II betreten. Sie waren mit zwei Schlauchbooten auf die Insel übergesetzt. Dort schlugen sie ihre Zelte auf. Sie wollten idyllisch campen und begaben sich in Lebensgefahr. Von der Insel waren in der Vergangenheit immer wieder Teile abgebrochen.

Um die wilden Camper aufzuspüren, setzte die Polizei einen Hubschrauber ein.  Außerdem war die Feuerwehr im Einsatz, u.a. mit einem Luftkissenboot.