DRK und ADAC wollen Blut mit Drohnen transportieren

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Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes hat sich mit der ADAC Luftrettung zusammengetan, um Flugdrohnen zu entwickeln. Sie könnten künftig auch in Leipzig, Dresden, Chemnitz oder Plauen Blut, Medikamente oder Gewebeproben schnell von A nach B transportieren. Das hat der "DRK Blutspendedienst Nord-Ost", der auch für Sachsen zuständig ist, mitgeteilt.

Die Drohne heiße "MediCargo". Es seien schon über 100 Test-Flüge erfolgreich absolviert worden - bei Wind, Regen und Schneefall. Der Drohnen-Transport sei fünf Mal schneller als Kurierdienst oder Taxi.

Künftig könne das Fluggerät auch kommerziell eingesetzt werden. Die Drohne könne etwa 1,5 Kilo Blut transportieren.