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Drogenhändler aus Asylbewerberheim Kamenz verurteilt

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Ein Tunesier hat aus dem Asylbewerberheim Kamenz gewerbsmäßig mit Drogen gehandelt. Dafür erhielt er gestern die Quittung. Das Amtsgericht Bautzen verurteilte ihn zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis. Der seit 2014 in Deutschland lebende Angeklagte hatte eine Haftstrafe verbüßt. Wenige Tage nach seiner Entlassung fuhr er nach Berlin. Von einem Dealer am Kottbuser Tor kaufte er eine Platte Haschisch. Damit kehrte er nach Kamenz zurück und vertickte den Stoff in kleinen Portionen.   Zu seinen Kunden gehörte auch ein  damals erst 16 Jahre alter Kamenzer. „Ich habe nicht gewusst, dass der Junge minderjährig war“, beteuerte der Tunesier. Das Gegenteil konnte ihm nicht nachgewiesen werden, sonst wäre die Strafe noch höher ausgefallen.