Drohende Fahrplankürzungen in der Oberlausitz

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Der Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien braucht dringend Planungssicherheit. Im Haushalt für nächstes Jahr klafft ein Millionen-Loch. Zum Ausgleich müssten 300.000 bis 400.000 Fahrplankilometer herausstreichen werden. Das würde eine Angebotskürzung von 10 bis 15 Prozent bedeuten, sagte uns ZVON-Geschäftsführer Hans-Jürgen Pfeiffer. Dann müssten Fahrten zwischen Bischofswerda und Görlitz gestrichen werden.

Außerdem fehlen noch 4,2 Millionen Euro für dieses Jahr, um die ausgefallenen Einnahmen durch das 9-Euro-Ticket und coronabedingte Probleme zu kompensieren. Hinzu kommen vier Millionen Euro, um die gestiegenen Energiekosten auszugleichen.

Heute kommen die ZVON-Mitglieder in Bautzen zur Verbandsversammlung zusammen. Ein Haushaltsbeschluss steht nicht auf der Tagesordnung.

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Reporter Knut-Michael Kunoth