Drohungen und Pöbeleien - Notaufnahme Bischofswerda wird verstärkt
Sie pöbeln und drohen, werden auch handgreiflich. Gewalt in den Notaufnahmen bei uns in der Lausitz sind zwar noch nicht Alltag, aber die Zahlen steigen. Das Personal fühlt sich nicht mehr sicher. In Bischofswerda wurde nun reagiert. Das Personal wird verstärkt. Das sagte uns Reiner Rogowski, Geschäftsführer der Oberlausitzkliniken GmbH.
Am liebsten würde Rogowski einen erfahrenen Rettungssanitäter einstellen, der weiß, wie er in bedrohlichen Situationen zu reagieren hat. Zwei bis dreimal im Monat gebe es in den Notaufnahmen in Bischofswerda und Bautzen verbale und auch tätliche Angriffe. Jeder Fall werde angezeigt und strafrechtlich verfolgt.
„Es sind vor allem Patienten, die Alkohol getrunken oder Drogen genommen haben. Aber wir haben es auch mit übel gelaunten Leuten zu tun, die der Meinung sind, dass sie ihre Laune gegenüber dem Personal ausspielen müssten“, berichtet Rogowski.