• Bärwalder See. Foto: Archiv

Dürre verzögert Flutung Lausitzer Seen

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Durch die anhaltende Trockenheit in diesem Jahr hat sich die weitere Flutung der Lausitzer Tagebauseen verlangsamt. Rund 54 Millionen Kubikmeter Wasser wurden eingeleitet. Das ist nur rund ein Drittel der Menge des Vorjahres. Die Sanierungsarbeiten am Knappensee mussten wegen des Niedrigwasserstandes zeitweilig unterbrochen werden, sagte gestern Abend LMBV-Chef Klaus Zschiedrich auf der Barbara-Feier in Görlitz. 

Priorität hatte die Spree. Die LMBV sorgte dafür, dass sie nicht austrocknet. So wurden 20 Millionen Kubikmeter Wasser aus den Talsprerren Bautzen und Quitzdorf in den Fluss geleitet – zusätzlich 29 Millionen Kubikmeter aus den Tagebauseen. Dagegen  versiegte zeitweilig die Schwarze Elster bei Senftenberg. Die Eisenkonzentration in der Spree konnte durch gezielte Einzelprojekte auf unter ein Milligramm pro Liter gesenkt werden. Das bezeichnete der LMBV-Chef als Erfolg.