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Vorsichtiges Durchatmen in der Oberlausitz - Inzidenz momentan unter 100

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Hoffen und bangen beim Blick auf die Inzidenzwerte in der Lausitz. In den Landkreisen Görlitz und Bautzen bleiben die Lockerungen vorerst weiter bestehen. Das Robert-Koch-Institut hat heute für Görlitz eine Inzidenz von 97,3 ausgewiesen und für Bautzen den Wert von 83,4. Im Spree-Neiße-Kreis beträgt die Zahl 69,5.

Kritisch sieht es in Elbe-Elster aus. Dort ist der Inzidenzwert auf 198 gestiegen. Laut der Brandenburgischen Coronaschutz-Verordnung müssen Lockerungen zwingend zurückgenommen werden, wenn die Marke von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde. Das betrifft unter anderem die Öffnungen von Einzelhandel und Museen unter Auflagen sowie den Wechselunterricht zwischen der Schule und zu Hause in den weiterführenden Schulen.

Für den Oberspreewald-Lausitz-Kreis gilt derzeit die Inzidenz von 158 und für Cottbus 108 - laut Robert-Koch-Institut.

Unterdessen hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke   hat die Landkreise bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 zu weiteren Corona-Schutzmaßnahmen aufgerufen und mit einem Eingreifen gedroht. „Ich erwarte, dass die Landräte ihre Verantwortung wahrnehmen. Wenn es nicht passiert, dann wird das Land handeln.“

In der Brandenburger Corona-Verordnung ist festgelegt, dass die Kreise und kreisfreien Städte bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 zusätzliche Schutzmaßnahmen ergreifen sollen (nicht müssen), ab 200 müssen die Kreise die jüngsten Lockerungen vom 8. März zurückdrehen. Der Landkreis Elbe-Elster verzichtet aber bisher auf Einschränkungen.