Durchsuchung im Fall „Arnsdorf“
Durchsuchung im Fall „Arnsdorf“. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen vernommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung seien Speichermedien sichergestellt worden, teilte das Operative Abwehrzentrum mit. Möglicherweise steht die Aktion im Zusammenhang mit einem Bedrohungsschreiben an die Staatsanwaltschaft. Für Nachfragen war die Behörde am späten Nachmittag nicht mehr erreichbar.
Vor wenigen Tagen standen vier Arnsdorfer vor Gericht. Sie hatten einen Flüchtling aus einem Einkaufsmarkt gezerrt und an einen Baum gefesselt. Der Iraker hatte zuvor ein Disput mit der Kassiererin. Das Verfahren wegen Freiheitsberaubung wurde eingestellt. Danach kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft bedroht wurde. Ein Schreiben tauchte auf. Derzeit laufen dazu Ermittlungen.