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E-Autos sind Exoten in den Verwaltungen der größeren Städte in der Lausitz

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Politiker rühren gern die Trommel für E-Mobilität. In vielen Rathäusern in der Lausitz sind Fahrzeuge ohne Auspuff bislang kein Thema. Das ergab eine Umfrage unserer Redaktion in den vier größten Städten Cottbus, Görlitz, Hoyerswerda und Bautzen. Alle Dienstfahrzeuge sind Verbrenner – bis auf eins. 

Cottbus hatte 2015 und 2016  zwei E-Autos im Einsatz und damit keine guten Erfahrungen gemacht: Technik nicht ausgereift, Ersatzteilbeschaffung mangelhaft, begrenzte Reichweite, lange Ladedauer. Projekt abgebrochen.  Nur im Cottbuser Sozialamt ist die Energiewende schon angekommen: Die Mitarbeiter rücken auf zwei Elektrofahrrädern aus.  

Ein einziges E-Auto steht auf dem Hof der Görlitzer Stadtverwaltung. Vielleicht ein Anfang - bei über 60 Dienstfahrzeugen.  Komplett  E-Mobil-frei ist der Fuhrpark in Hoyerswerda.  In Bautzen hat es immerhin schon zu einer Ladestation für E-Bikes gereicht. Sie wird von Auswärtigen genutzt. Die Bediensteten sind weiter mit hundert Prozent Muskelkraft unterwegs.