++ EIL ++

Ehefrau in Hoyerswerda mit Kissen erstickt - Lebenslange Freiheitsstrafe für Afghanen

Zuletzt aktualisiert:

Das Landge­richt Görlitz hat einen Afghanen wegen Mordes zu einer lebens­langen Freiheits­strafe verur­teilt. Nach Überzeu­gung der Schwur­ge­richts­kammer hatte der 33-Jährige seine Frau in Hoyers­werda mit einem Kissen erstickt – und zwar aus Eifer­sucht. Die 25-Jährige wollte sich von ihm trennen. Der Angeklagte habe ihr das Lebens­recht abgespro­chen, weil sie sich ihm nicht länger unter­werfen wollte, erklärte der Vorsit­zende Richter Theo Dahm. "Er behan­delte sie wie eine Sache, über die man dispo­nieren konnte".Dagegen beteu­erte der Afghane seine Unschuld. Er behaup­tete zu Prozess­be­ginn, dass seine Frau infolge eines epilep­ti­schen Anfalls gestorben sei. Das aber wider­legte ein Gutachter. Die Tat geschah im August vergan­genen Jahres in einem Asylbe­wer­ber­heim in Hoyers­werda. Voraus­ge­gangen war ein Streit. Wenige Tage später wurde der Mann mit den vier Kindern an der ungarisch-serbi­schen Grenze aufge­griffen .