Ehemaliger Dompropst von Görlitz verstorben
Der ehemalige Dompropst und langjährige Generalvikar des Bistums Görlitz, Hubertus Zomack, ist tot. Der 78-Jährige erlag heute einer Krebserkrankung. Zomack prägte die Gründungsjahre des Bistums Görlitz entscheidend mit. 2015 ehrte der Bundespräsident sein Lebenswerk mit dem Bundesverdienstkreuz. Zomack engagierte sich für zahlreiche Sozialprojekte. Als Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Görlitz setzte er sich für den Aufbau der Caritas in St. Petersburg ein, wo er unter anderem eine Suppenküche gründete. In Görlitz-Rauschwalde engagierte er sich für die Einrichtung einer Wohnanlage für Menschen mit dementiellen Störungen. Als Vorsitzender des Bonifatiuswerkes der Deutschen Katholiken im Bistum Görlitz erreichte Prälat Zomack, dass Fördermittel in Millionenhöhe für Bildungs- und Erziehungsprojekte verwendet und zahlreiche sakrale Bauten vor dem Verfall gerettet werden konnten. Hubertus Zomack wuchs in Wittichenau auf und erlernte dort nach der Schulzeit den Beruf des Brauers. Unter dem Eindruck des real existierenden Sozialismus entschied er sich für ein Theologiestudium. Nach dem Studium der Katholischen Theologie in Erfurt wurde er am 27. Juni 1970 von Bischof Gerhard Schaffran in Görlitz zum Priester geweiht.